Zum Thema: Wer war Burchard von Würzburg

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Wie Bonifatius war auch Burkard (Burkhard) von vornehmer Herkunft. Seine Heimat war wahrscheinlich das westliche Südengland. Auch er war wie Bonifatius Benediktiner.

Der Angelsachse Burkard, geboren um 683 bis 685, wurde mit 30 Jahren wahrscheinlich von Bonifatius zum Priester geweiht und zog um 715 oder kurz darauf aufs Festland zur Missionsarbeit.

Burkard war ab 738 mit höchster Wahrscheinlichkeit 1. Abt in der Klosterzelle Rorlach, heutiges Neustadt am Main.

Im päpstlichen Auftrag durch Bonifatius ernannt, war er von Anfang 742 bis 754 erster Bischof von Würzburg. Die erste Zeit als Bischof soll er noch laut der Chronik von Lorenz Fries in Neustadt gewesen sein.

Er besuchte die Synoden von 742 bis 747 (Reichsversammlung und Synode in Düren 747). Im Auftrag von Pippin dem Jüngeren reiste er gemeinsam mit Abt Fulrad von Saint Denis bei Paris 750/751 nach Rom. Dort holte er von Papst Zacharias die Erlaubnis zur Absetzung des letzten MerowingersChilderich III. – ein.

In seiner Diözese war Burkard, dessen Kathedrale zunächst die auf dem Marienberg gelegene Marienkirche[2] (heute in der Festung Marienberg) war, vor allem um deren Ausbau bemüht, da die Franken trotz der Missionierung durch Kilian und seiner Gefährten Kolonat und Totnan wieder zum Heidentum tendierten. Im Jahr 750 gründete Burkard das Kloster Sankt Andreas in Würzburg, das später in Sankt Burkard umbenannt wurde.

Laut Überlieferung legte er im Frühjahr 754 seine Ämter nieder und wurde Einsiedler bei Homburg am Main, wo er im darauf folgenden Jahr 755 starb. Seine Gebeine wurden am 11. Oktober 988 in das von ihm im Jahre 750 begründete Würzburger Kloster, Andreaskloster, überführt.

Anmeldephase hat begonnen

Nachdem am Freitag, 22. März die erste Infoveranstaltung rund um die Aktion „175 Jahre Flagge zeigen“ stattgefunden hat, beginnt nun die Anmeldephase für die einzelenen Etappen.

Anmeldungen und weitere Informationen bei:

Sebastian Loos:
E-Mail: Sebastian_Loos@t-online.de

Christian Biermann:
E-Mail: christian.biermann@gmx.de

Mails zur Anmeldung bitte mi dem Betreff „175 Jahre Flagge zeigen“ markieren.

Erste Infoveranstaltung ein voller Erfolg

Erste Infoveranstaltung ein voller Erfolg

Zur ersten Infoveranstaltung konnte die Bruderschaft zahlreiche interessierte Schützenbrüder begrüßen.

Sebastian Loos und Christian Biermann, die das Vorhaben „175 Jahre Flagge zeigen“ ausgearbeitet haben, konnten einen detailierten Überblick über den Stand der Planungen geben. In diesem Zusammenhang wurde die ganze Aktion im Detail erklärt (Siehe vorherigen Artikel).

Im Anschluss konnte sich schon für die Etappen eingetragen werden, was auch zahlreich genutzt wurde.

Alle Schüzenbrüder haben nun bis zum 11.04.2019 die Möglichkeit sich für eine, oder auch mehrere Etappen, anzumelden.

Eine nächste Infoveranstaltung findet am 11. April um 20:00 Uhr im Speisesaal der Schützenhalle statt.

175 Jahre Flagge zeigen – WAS hat es damit auf sich

Die Schützenbruderschaft Oedingen wird in diesem Jahr 175 Jahre alt! Grund genug für eine besondere und einmalige Aktion: Eine Wanderung der Bruderschaft als Spendenlauf für das Hospiz in Lennestadt von Würzburg nach Oedingen.

Für den Spätsommer planen wir, unsere Schützenfahne in der Kirche St. Burkard in Würzburg, der Wirkungsstätte und Grablege unseres Schutzpatons des Bischofs Burchard, erneut weihen zu lassen und sie dann zu Fuß nach Oedingen zu bringen.

Unter dem Motto „175 Jahre Flagge zeigen – der schönste Weg ist der gemeinsame“ soll das Vorhaben die Verbundenheit zum Namensgeber und Schutzpatron weiter festigen. Darüber hinaus sollen während der Wanderung Geldspenden für einen gemeinnützigen Zweck (Hospiz Lennestadt) gesammelt werden.

In insgesammt 14 Etappen, darunter 2 Fahrrad-Etappen sollen die 360 km von Würzburg nach Oedingen zurückgelegt werden. Dazu sollen mehrere Wandergruppen gebildet werden, die dann möglichst je 2 Etappen gehen und danach von einer weiteren Gruppe abgelöst werden. Die Wegstrecken der einzelnen Etappen betragen etwa 25-32 km, einige kürzere Etappen von etwa 14 km und 2 Fahrrad-Etappen von ca 80 km.

Am Samstag, 12. Oktober, dem Tag des Patronatsfestes in Oedingen, begiebt sich dann die letzte Etappe auf den Weg nach Oedingen. Hier erwartet die Ankommenden und die gesamte Bevölkerung ein festlicher Empfang. In einem festlichen Umzug soll die Fahne zur Pfarrkirche begleitet werden wo sie in einem Festgottesdienst wieder in Oedingen in Empfang genommen wird.

Nach dem Festgottesdienst geht es gemeinsam unter musikalischer Begleitung zur Schützenhalle, wo wir ein großes Patronatsfest feiern werden.