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Lebensdaten

geboren um 700 in England

gestorben am 2. Februar 753 oder 754 in Homburg (Maintal)

Vita

Burkhard wurde als erster Bischof von Würzburg bekannt. Um 700 in England geboren trat Burkhard in seiner Heimat in den Benediktinerorden ein. 735 schließt sich der Mönch dem heiligen Bonifatius an, um mit ihm auf dem Festland zu christianisieren.

Burchard Statue in der Pfarrkirche Oedingen

 

Nach sechs Jahren der Missionstätigkeit in Deutschland wird Burkhard von Bonifatius zum ersten Bischof von Würzburg geweiht. Als Bischof bleibt er dem großen Missionar verbunden und nimmt an dessen erstem Reformkonzil, dem sogenannten Concilium Germanum, teil.

Burkhard gründet im Jahr 750 das Sankt-Andreas-Kloster in der Nähe von Würzburg, das zum Sitz des Domklerus wird. Als Bischof lässt Burkhard wenig später auch den Salvatordom erbauen, der jedoch bereits 855 wieder abbrennt. Einer Legende aus dem 12. Jahrhundert nach soll Burkhard nach zehn Jahren sein Bischofsamt abgegeben haben.

Wahrscheinlich starb Burkhard am 2. Februar 754 (oder 753) in einer Tropfsteinhöhle in Homburg im Maintal, wo er auf einer Reise eine Rast eingelegt hatte. Seine Gebeine wurden zunächst im Salvatordom beigesetzt. Bischof Hugo übertrug sie 986 in das Andreaskloster, das heute nach dem heiligen Burkhard benannt ist.

Namensbedeutung

Burkhard bedeutet „der starke Schützer“ (althochdeutsch).

Namensableitungen

Von ‚Burkhard‘ leiten sich folgende Namen ab: Burk, Buggo, Buko, Busso, Burghild, Burghilde, Bork, Borchard, Borchert, Birk.

Darstellung

Burkhard von Würzburg wird als Bischof mit Stab, Buch und Wappen dargestellt. Manche Abbildungen zeigen ihn auch mit Hostie und Kirchenmodell oder mit den Segensfingern.

Patron für

Burkhard von Würzburg ist Patron gegen Rheuma, Gliederschmerzen, Stein- und Nierenleiden